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Wie funktioniert Linkbuilding (Linkaufbau)?


Oktober, 2016

Beim Linkbuilding handelt es sich um einen Fachbegriff aus dem Off-Page SEO. Wie die deutsche Übersetzung „Linkaufbau“ andeutet, beschreibt es einen Prozess oder den Teil einer SEO-Strategie, bei der externe Links gewonnen werden. Diese externen Links werden als „Backlinks“ bezeichnet und setzen sich aus einem Linkverweis und einem sogenannten Ankertext (kurze Beschreibung des Links) zusammen.

Das Ziel des Linkbuilding ist es, von einer anderen qualitativ hochwertigen Webseite einen Link zu erhalten, der auf die eigene Internetseite verweist. Ein signifikantes Backlink-Profil erhöht die Wahrscheinlichkeit eines besseren Suchmaschinenrankings der eigenen Webseite.

Dem Linkbuilding, also dem Aufbau von Backlinks liegen verschiedenste Strategien zugrunde. Ein beliebter Ansatz ist beispielsweise die Linkbait-Methode, bei der durch kreative Ideen und die Schaffung von verlinkungswürdigen, interessanten Inhalten Backlinks von anderen Seiten generiert werden.
 

Backlinks werden als suchmaschinen-interne Empfehlung interpretiert

Im Grunde genommen sind Backlinks ein Verweis von einer Internetseite zu einer anderen und können – wie in deinem Referenzsystem – als Empfehlung interpretiert werden. Eine solche Empfehlung signalisiert Relevanz für die Suchmaschine und gilt deshalb als ein wichtiger Rankingfaktor. In Bezug auf das Nutzerverhalten hilft ein Backlink zudem, qualifizierten Traffic auf die eigene Seite zu leiten.
 

Welche Faktoren gilt es bei Backlinks zu beachten?

Zu beachten gilt es, dass nicht jeder Backlink gleichwertig ist und auch nicht jede Art von Linkbuilding-Methoden zum gleichen Erfolg führt.

1. Nicht nur Quantität, sondern auch Qualität

Einer der wohl wichtigsten Backlink-Faktoren ist die Qualität des Backlinks. Dabei gilt, dass nicht nur die Anzahl an externen Links einschlägig ist, sondern vielmehr die Qualität und Relevanz der Webseite, von der die Verlinkung ausgeht.

2. Natürlicher Backlink-Aufbau

Viel hilft viel? Nicht unbedingt, wenn es um den Aufbau von Backlinks geht. Ein langsames Wachstum der Anzahl an Verlinkungen lässt auf natürlichen Linkaufbau schließen und wird von Google positiver bewertet als eine plötzliche und unnatürliche Häufung vieler Backlinks.

3. Black-Hat-SEO vermeiden

Neben verschiedensten Linkbuilding Strategien, die dazu beitragen Backlinks auf natürliche Weise zu gewinnen, gibt es auch die Form des künstlichen Linkaufbaus. Dies steht im Gegensatz zu einem natürlichen Linkbuilding und umfasst unter anderem den Linkaufbau durch finanzielle Mittel, wie z.B. den Linkkauf oder die Linkmiete. Vor einer Anwendung dieser Methode sei gewarnt, denn diese kann unter Umständen sogar zu einer Verschlechterung des Suchmaschinen-Rankings führen.
 

Der Unterschied zwischen Backlinks und internen Verlinkungen

Eine mögliche Verwechslungsgefahr zu Backlinks besteht im Begriff „interne Verlinkungen“. Die sogenannten internen Verlinkungen sind durchaus auch ein wichtiger SEO-Faktor für das Google Ranking von Webseiten. Dies bezieht sich jedoch nur auf die On-Page Optimierung, also genauer gesagt auf Links, die innerhalb einer Seite gesetzt wurden. Ein Beispiel hierfür wäre ein Link im Kategorietext eines Online-Shops, der auf ein entsprechendes anderes Produkt im selben Shop verlinkt.
 

Fazit

Sowohl interne als auch externe Webseitenlinks sind sinnvoll, SEO-relevant und können zu einem besseren Suchmaschinenranking beitragen. Für einen nachhaltig erfolgreichen Linkaufbau müssen einige Faktoren beachtet werden, wie zum Beispiel die Qualität der verlinkenden Seite sowie eine natürliche Entwicklung der Links.